Vereinsreise (Damen)

19. + 20. September 2015

Geplant war eine Wanderung von der Schynigen Platte via Faulhorn nach Grindelwald First.
Der Wetterbericht meldete jedoch Schnee und Temperaturen unter Null auf dem 2681 Meter hohen Gipfel.
Unsere Organisatorin und Vereinspräsidentin war gefordert. Zusammen mit Ruth zauberte Sie uns in zwei Tagen eine völlig neue Reise.

Am Freitag ging es los. Via Luzern und Vierwaldstättersee zur Rütliwiese. An einem so traditionsträchtigen Ort, rührte sich unser Nationalstolz und wir schmetterten zusammen die 1. Strophe unserer Hymne. „Trittst im Morgenrot daher, …“ fast auswendig und wohltönend.
Danach ging es zu Fuss Richtung Seelisberg und weiter mit dem Postauto nach Emmetten zum jährlichen Alpabzug und Älplermärit.
Wagemutig schoss Stefi ein denkwürdiges Selfie. (Man beachte das Horn der Kuh (-foto folgt-) Zum Grossen Glück aller, war Karin zur Rechten Zeit am rechten Ort und rettete die Wagemutige. Die Aktion hatte sich gelohnt. Stefis Bild wurde mit einem Glas Konfitüre zum Besten Selfie des Wochenendes gekürt.
Von Emmetten ging es in die Berge. Wir brachten weitere 500 Höhenmeter bis zur Stockhütte unserem Tagesziel hinter uns.
Der Plan für unseren Zweiten Tag war noch nicht niet und nagelfest. Beim Frühstück am Sonntagmorgen, wurden fleissig die Wetterberichte konsultiert.
Da es soweit trocken meldete machten wir uns auf Richtung Klewenalp. Wir kamen alle noch einmal zünftig ins Schwitzen. Belohnt wurde unsere Anstrengung mit einem feinen Zmittag in der Klewenstock Hütte. Mmmhm … vom Veggi-Wildteller mit Speck, über Rehschnitzel, Älplermaccaroni und Rösti gab es alles.
Zum Glück stand uns für den Abstieg die Gondelband zur Verfügung. Wir wären wohl alle eher den Berg runter gerollt als auf zwei Beinen hinunter gewandert.
Ausserdem wünschen wir Ruth schon jetzt schöne Skiferien auf der Klewenalp. „Prost“
In Beckenried angekommen bestiegen wir das Dampfschiff Richtung Luzern.
Noch ein letztes gemeinsames Glas Weisswein und schon sassen wir wieder im Zug nach Hause. Schön war es.

Vielen Dank den Zauberinnen Kare und Ruth. 

Julie